Ein paar Gedanken zu Weg und Ziel meiner Malerei:

Nur ich selbst kann die Grenzen, die mir im Außen immer deutlicher begegnen, überschreiten. Indem ich das tue, was meiner innersten Wahrheit entspricht. Ohne Dogmen, ohne akademische Vorschriften - wie oder was Malerei zu sein hat (oder auch nicht!) - ohne Zuordnung zu einem irgendwann und von irgendwem festgelegten 'Stil'.

Wesentlich ist die Freude an der Arbeit und die unterschiedlichsten Möglichkeiten des Ausdrucks, die durch all' die Gefühle und Stimmungen entstehen, die in mir wie in jedem von uns leben. Große Hilfe auf dem Weg vom Kopf(denken) zum Herzen(sdenken) leistet mir beim Malen die Musik, die ja auch keine Grenzen kennt (von Gregorianischen Chorälen bis Popmusik - ausgewählt nach der Laune des Augenblicks).

Ich wünsche mir, daß auch der Betrachter der Bilder nicht beur-teilen und zu-ordnen will, sondern mit seiner Phantasie spielt und sich einfach spüren läßt, was er dabei empfindet - ob es ihm dabei gut geht oder nicht, ob sie ihm Freude machen oder eben nicht. Denn nur auf dieser Ebene ist wahre Kommunikation und Begegnung zwischen Künstler und Kunstfreund möglich. Und genau das ist mein Ziel.

'Jedes Bild ist ein Tor' (Steve Gallegos) - ich lade dazu ein, durch dieses Tor zu gehen und sich überraschen zu lassen, welche der eigenen Räume dadurch betreten werden.

Viel Freude wünscht

Christine Wressnig-Hornischer